Mehr Herzmuskel-Schäden als gedacht (Studie Uni Basel)

Herzmuskel-Schäden nach der Booster-Impfung sind wohl doch häufiger als gedacht. Es ist überhaupt interessant zu beobachten, dass in den Medien mittlerweile immer häufiger über gesundheitliche Probleme nach Impfungen mit mRNA-Vakzinen berichtet wird – gleichzeitig aber immer wieder betont wird, dass diese extrem selten seien. Für etwas, was so selten ist, erhalten die Impfschäden nun aber doch eine beachtliche Öffentlichkeit…

Herzmuskel lifeinapixel:Shotshop.com

Herzmuskel lifeinapixel:Shotshop.com

In dem Zusammenhang ist eine Studie der Universität Basel und der Uniklinik Basel sehr interessant. Dort hat man die Auswirkungen der Booster-Impfung explizit auf den Herzmuskel untersucht. Von dem Ergebnis waren die Forscher überrascht. Vorübergehende milde Schädigungen seien deutlich häufiger als bisher angenommen! Sie liegen laut dieser Studie 800fach über dem bisher vermuteten Wert. Das wirft Fragen auf, die die Uni Basel auf ihrer Internetseite auch stellt und in Form eines Gesprächs mit dem Kardiologen Prof. Dr. Christian Müller beantwortet.

Wie wirkt sich der Covid-Booster auf den Herzmuskel aus?

Der Schwerpunkt der Untersuchung lag auf den Auswirkungen der Covid-Booster auf den Herzmuskel. Dies wurde bislang nur beobachtet, jedoch noch nicht aktiv untersucht. Schwere Herzmuskelentzündungen treten vor allem bei jungen Männern auf. Daher wollten die Forscher nun wissen, wie häufig Schäden an Herzmuskelzellen nach dem Covid-Booster tatsächlich vorkommen.

Den Mitarbeitern der Uniklinik wurden daher nach ihrer Auffrischungsimpfung mit Moderna Blut abgenommen und auf kardiales Troponin getestet. Dies ist ein Eiweiß, das bei Herzmuskelentzündungen ansteigt. Erhöhte Werte können auf einen Herzinfarkt hindeuten. Dabei wurden 3 Tage nach der Impfung bei deutlich mehr Personen erhöhte kardiale Troponinwerte festgestellt als erwartet.

800fach mehr Fälle als bislang angenommen

Bis zu der Studie war man aufgrund der Beobachtung der schweren Fälle davon ausgegangen, dass von 1.000.000 Geimpften etwa 35 eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) entwickeln. Das entspräche 0,0035%. Die Studie gibt nun aber Hinweise auf „milde, vorübergehende“ Herzmuskelzellschäden bei 22 der 777 Teilnehmer. Dies entspricht 2,8%! Fast 3% Betroffene bei der Vielzahl von Booster Impfungen ergibt eine hohe Anzahl von Menschen, deren Herz womöglich geschädigt wurde.

Prof. Dr. Christian Müllers Einschätzung lautet, dies nicht überzubewerten – aber auch nicht zu ignorieren. Es würde sich nur um milde und unspezifische Effekte handeln mit Symptomen wie Kurzatmigkeit, Müdigkeit, vielleicht auch Druck auf der Brust. Bei der Hälfte der Betroffenen sei der erhöhte Troponin-Wert am 4. Tag nach der Impfung auch bereits wieder auf einen Normwert gesunken. Wie lange die restlichen Betroffenen erhöhte Werte und Symptome hatten geht aus dem Artikel leider nicht hervor.

Myokarditis im häufigen Zusammenhang mit plötzlichen Todesfällen

Wie es zu der Schädigung des Herzmuskels kommt ist allerdings bislang noch ungeklärt. Dafür bedarf es weiterer Forschungen. Um das mögliche Problem aber besser bewerten zu können, hilft ein Blick in die medizinische Literatur. Der „Herold“ (Innere Medizin) schreibt in seiner Ausgabe von 2010 zum Thema Myokarditis: „Relativ hohe Dunkelziffer, da die Mehrzahl der Fälle leicht oder asymptomatisch verläuft. Bei Autopsien plötzlicher Todesfälle junger Erwachsener findet sich in ca. 10% der Fälle eine Myokarditis“.

Interessant ist bei dem Ergebnis der Studie, dass diese leichten Fälle der Herzmuskel-Entzündung vor allem Frauen betreffen – in allen Altersgruppen. Hiervon waren die Forscher überrascht, denn die bislang bekannten, schweren Fälle betrafen ja vor allem junge Männer.

Der Herzmuskel kann sich nicht regenerieren

Soweit wir bis heute wissen, kann sich ein Herzmuskel allenfalls nur minimal regenerieren. Dies sollte man daher bei regelmäßigen Wiederholungs-Impfungen berücksichtigen. Nicht zu vergessen ist aber auch, dass eine Coronainfektion ebenfalls zu schädlichen Effekten am Herzen führen kann. Weitere Forschungen und gezielte Nutzen-Risiken-Analysen sind daher erforderlich, damit jeder Einzelne für sich abwägen kann, wie hoch sein individuelles Risiko ist.

Es ist also fraglich, ob die als „mild“ titulierten Schäden tatsächlich vorübergehend sind. Wenn bei 10% aller plötzlich verstorbenen jungen Menschen eine durchgemachte Herzmuskelentzündung festgestellt werden kann, dann bleiben weitere Fragen offen. Diese Fragen stellen sich auch, wenn sich die Seite https://globalcovidsummit.org/vaccine-injured/-1024-athlete-cardiac-arrests-serious-issues-666-dead-after-covid-shot anschaut. Hier wurden 1024 Fälle von Kollapsen und plötzlichen Todesfällen von Sportlern dokumentiert. Ob ein Zusammenhang zur Impfung besteht vermag ich nicht zu beurteilen. Auffällig sind die deutliche Häufung an Fällen seit dem letzten Sommer aber schon.

„Der Ball liegt jetzt wieder im Feld der Impfstoffhersteller. Bei der Sicherheitsprüfung der Auffrischimpfungen müssen sie künftig das Phänomen der Herzmuskelzellschädigung ebenfalls berücksichtigen.“, so Prof. Müller. Außerdem empfiehlt er, sich in den ersten Tagen nach der Impfung mit Sport zurückzuhalten, um den Herzmuskel in diesem Zeitfenster nicht zusätzlich zu belasten und Schädigungen gegebenenfalls zu verschlimmern.

Quellen:

https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Research/Voruebergehende-milde-Herzmuskelzellschaeden-nach-Booster-Impfung.html

https://www.apotheken-umschau.de/diagnose/laborwerte/troponin-der-herzinfarkt-wert-735695.html

 

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