Sie haben keinen Stress, oder?

Sie fühlen sich nicht gestresst? Ihr Leben verläuft ruhig und ausgeglichen? Herzlichen Glückwunsch, dann brauchen Sie hier wirklich nicht weiter zu lesen. (Vielleicht aber doch… Wenn Sie sich für eine sinnvolle Prävention interessieren, dann könnte dieses Thema auch Sie interessieren.)

Für die meisten anderen könnte hier aber ein Schlüssel zu den Ursachen ihrer Beschwerden liegen. Wenn Sie unter einer der folgenden Störungen leiden, dann kann es interessant werden:

  • Stress, verminderte Stress-Resistenz oder „Burnout“
  • Bluthochdruck
  • Herzinsuffizienz und andere Herz-Kreislauf Probleme
  • Verdauungsstörungen (v.a. „Reizmagen“, „Reizdarm“ oder Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung)
  • Chronische Schmerzen
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Störungen des Immunsystems
  • Hormonstörungen
  • Verlust der Libido, Potenzstörungen

Der Verursacher Ihrer Symptome könnte ihr vegetatives Nervensystem sein, das aus dem Gleichgewicht geraten ist. Was das vegetative Nervensystem alles leistet können Sie hier lesen.

Wir wissen, dass wir mit dem Auto nicht mit Vollgas durch die Kurve fahren sollten. Wir verlieren die Spur und landen am Baum. Viele Menschen haben aber das Gefühl dafür verloren, besser nicht mit Vollgas durchs Leben zu rasen. Auch sie haben die Spurt verloren, vielleicht ohne es zu merken. Wer nicht aufpasst landet eben auch am Baum.

Ob wir uns nun freiwillig keine Ruhe gönnen oder wir „Opfer der Umstände“ sind spielt keine Rolle. Es ist eine Tatsache, dass wir eben nicht wie unsere Vorfahren nur ab und zu mal dem berühmten Säbelzahntiger begegnen und unser Körper darauf spontan reagieren muss. Die meisten Menschen stehen unter Dauerstress. Über eine Messung der HRV (Herzratenvariabilität) kann in wenigen Minuten ermittelt werden, wie gut der Zustand Ihrer „Bremsbeläge“ ist und wie weit Sie schon aus der Spur sind.

HRV Test: wie hoch ist Ihre Stressbelastung?

Stress-Index hoch

Stress-Index hoch

Die meisten Menschen stehen schon morgens auf und sind gestresst. Vielleicht war die Nachtruhe nicht erholsam, der Stress beginnt bei vielen schon morgens. Familie, eben mit dem Hund raus, Whats App checken, den Bus nicht verpassen oder im Stau stehen, Termindruck, Leistungsdruck, „Arbeitsverdichtung“, der nörgelnde Chef, die nervigen Kunden und Kollegen, ständig_erreichbar_sein, soziale Netzwerke („boah, die anderen sehen viel glücklicher aus bei Instagram“ = der nächste Leistungsdruck), Selbstoptimierungsprogramme für noch mehr Zeit am Tag für Unnützes, abends noch einen kleinen Marathon laufen (soll ja gesund sein) und zum Abschluss des Tages mit einer Tüte Chips zur Belohnung vor die Glotze setzen und Horrormeldungen im Fernsehen schauen. Der normale Wahnsinn also… Auch wenn Ihr Tag etwas ruhiger abläuft – ich wette, dass Ihr Stresssystem ebenso in einem Daueralarmzustand ist.

Der für die Anspannung zuständige Teil des vegetativen Nervensystems (der Sympathikus), ist bei den meisten Menschen deutlich aktiver. Sein Gegenspieler (der Parasympathikus) kommt dagegen zu kurz. Werden die durch den Parasympathikus gesteuerten Körperfunktionen gestört, dann sind die oben genannten Symptome die logische Folge.

Dauerstress macht krank

Ein Beispiel für eine typische Stresserkrankung ist der Bluthochdruck. Laut Robert-Koch-Institut hat jeder 3. Erwachsene in Deutschland einen zu hohen Blutdruck. Weltweit sind sogar jährlich rund 9,4 Millionen Todesfälle auf erhöhten Blutdruck zurückzuführen. Nun gibt es auch noch andere Gründe für einen Bluthochdruck, aber Stress steht ganz vorne mit bei den Ursachen. Das ist logisch, denn bei Stress steigt zwangsläufig der Blutdruck, um dem Körper Energie zu geben. Das ist soweit auch eine sinnvolle Reaktion. Wenn allerdings keine Entspannung erfolgt und der Mensch im Dauerstress ist, dann bleibt der Blutdruck irgendwann dauerhaft hoch. Die Regulationsfähigkeit sinkt und mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an diesen Zustand, der Blutdruck bleibt hoch. Die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfälle steigt. Die HRV (Herzratenvariabilität) Messung kann Aufschluss geben, lange bevor es zu spät ist.

Ein anderes Beispiel: bei Stress liegt die Verdauung brach. Denn während einer Kampf- oder Fluchtphase essen wir normalerweise nicht. Zumindest haben das unsere Vorfahren nicht gemacht, wenn sie in eine Gefahrensituation kamen und um ihr Leben gekämpft haben. Heute sitzen wir aber gestresst im Auto, sind genervt vom Stau, den roten Ampeln und den anderen Verkehrsteilnehmern. Ein kleiner Abstecher zum Drive-Thru und die Tüte Fastfood oder die Schokolade liegen bereit. Wundern Sie sich wirklich, dass Ihr Körper das nicht verdauen kann und sich mit Symptomen meldet, wenn Sie häufiger so essen?

Wie gut funktioniert Ihre innere Bremse?

Anhand dieser Tatsachen lässt sich schnell erkennen, dass ein ausgeglichenes vegetatives Nervensystem die Basis unserer Gesundheit ist. Diese Basis kann man innerhalb weniger Minuten messen. Wie gut funktioniert Ihr Parasympathikus, Ihre innere Bremse? Laufen Sie Gefahr bei Vollgas aus der Kurve geschleudert zu werden? Lassen Sie sich beraten und vereinbaren Sie einen Termin zur Messung Ihrer HRV (Herzratenvariabilität).

Lesen Sie hier mehr über dieses wissenschaftlich anerkannte Verfahren basierend auf einem EKG, das sowohl zur Prävention dient, wie zur Verlaufskontrolle. Die Methode wird in der Stressmedizin genauso eingesetzt wie im Spitzensport. Vielleicht liegt hier auch der Schlüssel zu Ihren Beschwerden?

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