Bioresonanztherapie: Hintergrund und Wirkweise

Die Bioresonanztherapie beruht auf der Tatsache, dass biologische Systeme nicht nur durch materielle und biochemische Prozesse gesteuert werden, sondern auch durch energetische und informationelle Vorgänge.

Grundannahme: Materie, Energie und Information

Leben setzt drei grundlegende Komponenten voraus:

  • Materie (z. B. Zellen, Gewebe, Nährstoffe, Hormone)
  • Energie
  • Information (steuernde Signale, die Abläufe koordinieren und das Verhalten von Zellen beeinflussen)

Während die Schulmedizin primär auf der materiellen und biochemischen Ebene arbeitet, versteht die Bioresonanztherapie Krankheit als mögliche Störung von Informations- und Regulationsprozessen.

Information im biologischen Sinn

Der Begriff „Information“ bezeichnet hier nicht Daten oder Wissen im menschlichen Sinn, sondern biologische Botschaft oder Nachricht. Denn jede Zelle steht in ständigem Austausch mit ihrer Umgebung und anderen Zellen. Beispiele für solche Signale sind:

  • Wachstumsfaktoren („Teile dich“) und Hemmsignale („Stoppe die Zellteilung“)
  • Hormonelle Steuerimpulse (z. B. Insulinregulation)
  • Immunologische Signale veranlassen Zellen im Körper zu wandern
  • Programme für Zellreparatur oder Zelltod

Störungen dieser Signalübertragung können an der Entstehung von vielen Erkrankungen beteiligt sein, wie bspw. Krebs (überaktive Wachstumssignale), Autoimmunerkrankungen (falsche Immunsignale), Diabetes (gestörte Insulin-Information), oder neurodegenerative Erkrankungen (fehlende neuronale Kommunikation).

In der Schulmedizin werden solche Prozesse biochemisch erklärt, z. B. durch Rezeptorveränderungen, Genmutationen oder Entzündungsprozesse. Die Bioresonanz erweitert diese Sichtweise um eine energetisch-informationelle Perspektive.

Elektromagnetische Vorgänge im Organismus

Der menschliche Organismus erzeugt messbare elektrische und elektromagnetische Signale. Beispiele hierfür sind:

  • Elektrokardiogramm (EKG)
  • Elektroenzephalogramm (EEG)
  • Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Bioresonanztherapie geht davon aus, dass auch feine elektromagnetische Schwingungsmuster im Organismus Informationen transportieren und regulierende Funktionen übernehmen.

Für die Übertragung von Informationen ist die Zellkommunikation wichtig. Elektrische Vorgänge an den Membranen und Rezeptoren, sowie elektromagnetische Wechselwirkungen entstehen durch Licht (Biophotonen). Elektromagnetische Wellenmuster sind wiederum Informationsträger. Diese Wellenmuster können durch das Bicom Gerät moduliert werden, um störende und belastende Informationen in einem Organismus zu beseitigen.

Funktionsweise der Bioresonanz

In der praktischen Anwendung werden mit dem Bicom-Gerät elektromagnetische Signale des Körpers erfasst. Diese Signale werden elektronisch verändert („moduliert“) und anschließend wieder an den Organismus zurückgeleitet. Ziel ist es, störende Schwingungsmuster zu verändern, belastende Informationen zu reduzieren, Regulationsprozesse zu unterstützen und das innere Gleichgewicht (Homöostase) zu fördern.

Die Bioresonanztherapie arbeitet dabei überwiegend auf der informationellen Ebene, nahe zu den Konzepten der Energiemedizin. In traditionellen Medizinsystemen wie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) oder Ayurveda wird der Mensch ebenfalls als energetisches System betrachtet. Begriffe wie „Qi-Fluss“, „Meridiane“ oder „Energieblockaden“ beschreiben dort funktionelle Zusammenhänge.

Äußere und innere Einflüsse können das Gleichgewicht empfindlich stören, etwa:

  • Umweltbelastungen
  • Ernährungsfaktoren
  • chemische Stoffe
  • emotionale Belastungen
  • chronischer Stress
  • Veränderungen des Mikrobioms

Ein Ungleichgewicht führt zur Störung des Energie- oder Informationsflusses und damit zur Erkrankung.

Belastende Informationen im Therapiekonzept

Unterschiedliche Einflüsse tragen spezifische elektromagnetische Muster. Dies sind beispielsweise Mikroorganismen, Allergene, chemische Substanzen und Schwermetalle. Auch frühere Erkrankungen und Impfungen können relevante Informationen hinterlassen. Selbst wenn ein Erreger oder Stoff materiell nicht mehr nachweisbar ist, kann eine „Information“ im Organismus fortbestehen.

Mit Hilfe des BBC Scans oder durch energetische Testverfahren mit Testampullen wird überprüft, ob der Körper auf bestimmte Muster in Resonanz geht. Diese Resonanz stellt einen Hinweis auf eine Belastung dar. Das ermittelte Schwingungsmuster wird moduliert, um die Regulationsfähigkeit zu unterstützen.

Ziel der Behandlung

Das übergeordnete Ziel ist die Wiederherstellung oder Stabilisierung der Homöostase – also des inneren Gleichgewichts des Organismus. Die Therapie versteht sich als Unterstützung der Selbstregulation und der körpereigenen Anpassungsfähigkeit. Sie wird individuell angepasst und arbeitet mit patienteneigenen Signalen.

Lesen Sie HIER Informationen zum Ablauf der Behandlung

Hinweis:

Die BICOM Bioresonanzmethode gehört ebenso wie z.B. die Homöopathie oder die Akupunktur in den Bereich der regulativen Medizin. Innerhalb der besonderen Therapierichtungen ist die BICOM Bioresonanz als bewährte Therapiemethode anerkannt. In der Schulmedizin hingegen ist die BICOM Bioresonanzmethode nicht Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung und auch nicht anerkannt.

Quelle: 

Das Praxis-Handbuch für die BICOM-Bioresonanztherapie (Dr. med. Sabine Rauch und Olle Svensson, BoD)