Gesundes Abnehmen oder warum klappt das eigentlich nicht?

abnehmen (Foto: Adobe Stock)

abnehmen (Foto: Adobe Stock, © adrian_ilie825)

Gehören Sie zu den Menschen, die schon ALLES gegen Übergewicht ausprobiert haben? Sie kennen alle Diäten und Tricks über das abnehmen, wie bspw. abends keine Kohlenhydrate zu essen schon?

Wenig essen und viel Bewegung, die Kalorienaufnahme reduzieren und gleichzeitig mehr verbrauchen – davon muss man doch abnehmen, das ist doch eine einfache mathematische Formel! Ist das so?

Ganz so einfach ist es leider nicht!

Weltweit ist die Zahl der Übergewichtigen seit 2007 innerhalb von 10 Jahren bei den Männern um 38 % auf 950 Millionen und bei den Frauen um 39% auf 980 Millionen dramatisch gestiegen, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlicht hat. Fast 2 Milliarden übergewichtige Menschen leben auf der Welt und es werden immer mehr. In Deutschland sind zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen übergewichtig. Rund ein Viertel aller Erwachsenen in Deutschland ist sogar fettleibig.

Übergewicht gilt als ungesund, fördert es doch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und Gicht, führt zu Gelenkproblemen, Depressionen, Herz-Kreislauferkrankungen und vielen mehr. So weit, so bekannt.

Aber vielleicht ist das Übergewicht ja auch eine Folge eines anderen Grundproblems. Vielleicht lassen sich Ihre Pfunde nicht einfach weghungern, so wie es doch von allen Diätspezialisten immer propagiert wird. Einfach ein bisschen mehr Disziplin und dann wird das schon. Vielleicht ist das aber gar nicht so…

Mangelnde Disziplin, oder „nun reiß dich doch mal zusammen“

Wenn Sie meine Gesundheitstipps bis hier hin aufmerksam gelesen haben, dann wissen Sie schon, dass es viele Faktoren gibt, die auf unseren Körper Einfluss nehmen und die nichts mit unserer (mangelnden) Disziplin zu tun haben.

Was kann alles zu Übergewicht führen oder uns daran hindern Pfunde zu verlieren? Unsere „Untermieter“ im Darm, unsere Lebensführung, Umweltgifte – alles hinterlässt Spuren im Körper. Und jeder reagiert unterschiedlich auf die Einflüsse.

Was passiert bei Stress? Manchen Menschen schlägt Stress auf den Magen, sie können nichts mehr essen und nehmen immer mehr ab. Was für denjenigen, der sich mit überflüssigen Pfunden rumquält nach einem Erfolgsrezept klingt, dem kann ich versichern: das ist es gar nicht. Denn aus der Evolution heraus haben die Menschen, die ihre Nahrung voll und ganz verwerten, die besseren Überlebenschancen. Nur leider (oder zum Glück) haben wir mittlerweile jederzeit Zugang zur Lebensmitteln und müssen uns nicht für Notzeiten Reserven zulegen.

Auf der anderen Seite bestimmt Stress unser Leben. Bei Stress werden Hormone ausgeschüttet, unter anderem Cortisol. Dieses ist ein Gegenspieler von Insulin und somit an der Blutzuckerregulation beteiligt. Cortisol blockiert also die Wirkung von Insulin und fördert die sogenannte Gluconeogenese. Dabei wird aus Muskelmasse Energie in Form von Glucose gebildet. Muskelmasse wird dabei abgebaut. Glucose im Blut fördert wiederum die Ausschüttung von Insulin und dieses blockiert die Fettverbrennung, während nun Glucose als Fettgewebe eingelagert wird. Ein Teufelskreis!

Weiterhin betäubt Cortisol die Rezeptoren für das Sättigungshormon Leptin. Im Gehirn kommen somit nicht mehr die ausreichenden Sättigungssignale an, es wird immer weiter gegessen. Und es kommt noch schlimmer: Cortisol stimuliert die Ausschüttung von Ghrelin, dem Hormon, das für die Hungergefühle zuständig ist. Es ist also keine gute Idee, bei Dauerstress, also der dauerhaften Ausschüttung von Cortisol, abnehmen zu wollen. Kommen Sie zur Ruhe! Hypnose kann Ihnen dabei helfen von einem hohen Stresslevel runter zu kommen, probieren Sie es mal aus!

Apropos Ghrelin: Schlafmangel fördert die Ausschüttung von Ghrelin. Es wird daher vermutet, dass zu wenig Schlaf an der Entstehung von Fettleibigkeit beteiligt ist. Zumindest stört es beim Abnehmen, da ständig Hungergefühle gesendet werden. Sorgen Sie also für ausreichenden Schlaf. Im Schlaf verbannen wir Fett!

Darmbakterien und das Abnehmen

Was haben denn die Darmbakterien mit unseren Fettpölsterchen zu tun? An diesem Thema wird zur Zeit viel geforscht und soweit ist es schon bekannt, dass die Darmflora übergewichtiger Menschen sich von der schlanker Menschen unterscheidet. Jetzt ist es nun aber wie bei Henne und Ei, was war zuerst da? Ist die veränderte Darmflora die Ursache für einen veränderten Stoffwechsel, oder sind die Ernährungsgewohnheiten übergewichtiger Menschen der Grund für die spezielle Zusammensetzung ihrer Darmflora? Sehr wahrscheinlich ist es aber, dass mit der Regulierung einer aus dem Gleichgewicht geratenen Darmflora der Stoffwechsel positiv beeinflusst werden kann. Lassen Sie Ihre Darmflora testen. Rufen Sie mich an für einen Termin oder bestellen Sie sich das Testset noch heute selbst: medivere.de. Nutzen Sie 5% Rabatt auf Ihre Bestellung – diese erhalten Sie mit dem Gutscheincode: AP31226.

Eine gesunde Darmflora trägt in jedem Falle zu einer verbesserten Verdauung bei und diese ist die Grundlage für unser körperliches Wohlbefinden.

Im Zusammenhang mit der Darmflora wird auch getestet, ob sich Pilze im Darm befinden. Hefe- und Schimmelpilze nehmen wir über die Nahrung auf. Bei einer gestörten Darmflora können sich diese jedoch im Darm ansiedeln und dort zu einer Vielzahl von Symptomen führen. Neben Verdauungsbeschwerden, vor allem Blähungen, können sie auch für Allergien und Hauterkrankungen verantwortlich sein. Die Endprodukte ihres Stoffwechsels sind für uns giftig und belasten unsere Entgiftungsmechanismen, vor allem die Leber. Vor allem hindern sie uns am Abnehmen! Da sie sich von Zucker ernähren, fühlt sich der von ihnen befallene Mensch ständig unterzuckert und leidet unter Müdigkeit und Reizbarkeit. Gegen dieses Gefühl wird vermehrt Süßes gegessen, aber auch andere leicht verwertbare Kohlenhydrate wie Weißbrot und Nudeln. Heißhungerattacken auf Süßigkeiten sind häufig die Folge einer Pilzbelastung im Darm.

Wenn Sie also unter Süßhunger leiden, gleichzeitig Verdauungsprobleme haben und dazu vielleicht noch erhöhte Leber-Werte, dann sollte ein Pilztest im Rahmen einer Stuhlfloraanalyse durchgeführt werden.

Ein saurer Körper kann nicht abnehmen

Eine Übersäuerung könnte die Ursache für diätresistentes Übergewicht sein. Überschüssige Säuren, die der Körper nicht ausleiten kann, speichert er im Fettgewebe. Bei einer Übersäuerung ist also ausreichend Fettgewebe notwendig um die Säuren abzulagern, der Körper wird es deswegen nicht freiwillig hergeben. Lassen Sie sich von mir testen, wie übersäuert Ihr Körper ist. Gerne berate, ich Sie, wie Sie die Säuren wieder gesund los.

Trinken Sie morgens als erstes eine Tasse bitteren Tee. In unserer normalen Nahrung kommen nicht mehr ausreichende Bitterstoffe vor, dabei liebt vor allem die Leber alles Bittere. Und der gute Nebeneffekt: die morgendliche Tasse bitterer Tee senkt das Hungergefühl über den Tag, vor allem den Drang nach Süßem. Empfehlenswert ist bspw. der Urbitter Tee der Firma Dr. Pandalis.

Meiden Sie Fruchtzucker, auch als Fructose bekannt. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass ein Apfel nicht wirklich satt macht? Fructose führt im Gegensatz zu Glucose (Traubenzucker) nicht zur Ausschüttung von Insulin, welches zum Sättigungsgefühl beiträgt. Auch schwächt Fructose die Rückkopplung des Sättigungshormons Leptin an das Gehirn. Wir nehmen also Kalorien zu uns, die uns nicht sättigen. Und ganz fatal: ein Teil des Fruchtzuckers wird in der Leber zu Fettmolekülen umgewandelt. Eine Fettleber kann entstehen und das als ungesund geltende Bauchfett wächst.

Essen Sie weiter Obst, denn hier finden Sie eine Reihe weiterer guter Inhaltsstoffe, die wir brauchen. Aber achten Sie auf mit Fruchtzucker gesüßte Nahrungsmittel, vor allem Fruchtsäfte und Limonaden. Aber auch in vielen Fertiggerichten steckt Fruchtzucker!

Nährstoffmangel ist Ursache für vieles, auch für Übergewicht

Ein Nährstoffmangel kann die Ursache von Übergewicht sein. Der Körper braucht Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sowie Aminosäuren für sein gesundes Funktionieren. In unseren Lebensmitteln sind diese nicht mehr ausreichend vorhanden, vor allem bei Obst und Gemüse aus konventioneller Landwirtschaft und bestimmt nicht mehr bei verarbeiteten Lebensmitteln, Fertigprodukten. Gönnen Sie Ihrem Körper eine tägliche Extraportion Vitamine, bspw. durch den Vitalstoffsaft LaVita.

Ist der Grund für Ihr Übergewicht vielleicht die Stoffwechselstörung KPU (Krptopyrollurie)? Jeder zehnte Mensch, vor allem aber fast jede 5. Frau ist hiervon betroffen. Ein Urintest gibt schnellen Aufschluss:

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Stille Entzündungen verlangsamen den Stoffwechsel

Übergewichtige Menschen leiden unter einer sogenannten stillen Entzündung. Durch das Übergewicht ausgedehnte Fettzellen regen das Immunsystem an. Hierdurch entsteht ein dauerentzündlicher Vorgang im Körper. Um diese Entzündung zu bekämpfen werden entzündungshemmende Stoffe produziert. Diese wiederum beeinflussen die Wirkung von Leptin. Der Hunger steigt und der Stoffwechsel wird verlangsamt. Das Fett selbst hindert uns also beim Abnehmen: fatal! Es ist also wichtig, gegen Entzündungen vorgehen und ihnen vorzubeugen. Hier hilft die richtige Ernährung. Unternehmen Sie etwas gegen die Leptinresistenz, lassen Sie sich von mir zum Thema entzündungshemmende Ernährung beraten.

Hormone: die Botenstoffe für alle Vorgänge im Körper

Dass die Schilddrüse den Stoffwechseln beeinflusst ist den meisten Menschen wohl bekannt. Eine Unterfunktion der Schilddrüse führt zu reduzierten Schildrüsenhormonen. Der Stoffwechsel wird träge. Mit einem trägen Stoffwechsel lässt es sich nicht abnehmen. Bitten Sie Ihren Arzt um die Bestimmung der Werte TSH und T3! Ist TSH erhöht und T3 erniedrigt, dann sollten Sie sich um Ihre Schilddrüse kümmern.

Wo wir bei den Hormonen sind, dürfen an dieser Stelle Östrogen und Progesteron nicht fehlen. Diesem Thema habe ich ja einen ganzen Artikel gewidmet. Haben Sie Ihren Hormonhaushalt schon getestet? Wenn nicht, dann sollten Sie spätestens jetzt daran denken, wenn Sie sich vergeblich ums Abnehmen bemühen. Die meisten Menschen (auch Männer!) in unserer Wohlstandsgesellschaft haben einen Östrogenüberschuss. Östrogene lagern Fett in die Zellen ein. Progesteron jedoch hilft dabei, Fett in Energie umzuwandeln. Fettgewebe bildet Östrogene – auch hier entsteht wieder ein fataler Teufelskreis, der übergewichtige Menschen am Abnehmen hindert!

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Was kann aber sonst noch beim Abnehmen helfen?

Empfehlenswert sind die sogenannten Glucomannane, die aus der Teufelszunge, auch Konjacwurzel genannt, gewonnen werden. Dies sind lösliche Ballaststoffe. Mehrere Studien haben ergeben, dass 3g dieser Substanz nachweislich das Abnehmen unterstützt und im Rahmen einer kalorienreduzierten Ernährung zusätzlich Pfunde purzeln lässt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat in ihrer Health-Claims-Verordnung folgendes zu Konjacglucomannen bestätigt: „Verminderung des Körpergewichtes, wenn mindestens 3 g täglich in 3 Portionen von jeweils mindestens 1 g mit jeweils 1–2 Glas Wasser jeweils vor einer Mahlzeit durch eine übergewichtige Person eingenommen wird.“ Gute Qualität erhalten Sie bei der Firma Fairvital

 

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Studien haben auch die Malabar Tamarinde aus der indischen Heilkunde des Ayurveda als wirksam zur Unterstützung beim Abnehmen erwiesen. Auch unter dem Namen Garcinia cambogia wird sie als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben. Sie gilt als natürlicher Appetitzügler und fördert die Fettverbrennung. Es gibt allerdings große Unterschiede in der Qualität dieser Produkte, vertrauen Sie renommierten Marken und lassen Sie sich von mir beraten.

Apropos Ayurveda – hier wird empfohlen gegen Fettleibigkeit das Essen scharf zu würzen. Trinken Sie Ingwertee, dieser regt den Stoffwechsel an. Und trinken Sie vor den Mahlzeiten ein Glas warmes Wasser (nicht dazu und vor allem nicht danach). Auch dies soll beim Abnehmen helfen.

Ohr-Akupunktur und Heilhypnose als Unterstützung zu Abnehmen sind zwei weitere Zutaten aus der Schatzkiste der Naturheilkunde. Probieren Sie es aus….