Fit durch den Winter! Wie können Sie Erkältungen und Infektionen wirklich wirksam vorbeugen?

Wen wundert es? Ein gesundes Immunsystem ist die beste Vorsorge gegen Infekte und Schiefnasen! Unsere Körper sind mit allem ausgestattet, um einen Angriff von Viren gut zu überstehen. Denn schließlich sind wir krankmachenden Keimen immer und überall ausgesetzt. Mit jedem Atemzug nehmen wir unzählige Viren auf, ohne dass wir ständig krank werden.

Wieso werden die einen Menschen ständig krank, die anderen jedoch nie. Warum erwischt es manche Menschen immer im Urlaub? Und wie können Sie sich schützen? Hierzu möchte ich Ihnen ein paar Antworten geben.

Ein gutes Immunsystem im Herbst als Schutz gegen Infekte

Ein gutes Immunsystem im Herbst als Schutz gegen Infekte

Jeder Mensch ist ein Individuum, das heißt jeder reagiert anders und jeder hat auch andere Bedürfnisse. Daher gibt es auch keine Schablone, die für alle gleichermaßen gilt. So gibt es eine Reihe von Menschen, die besonders über die Schleimhäute und das Lymphsystem reagieren. Dies sind in erster Linie Blauäugige mit heller Haut. Bei Ihnen schwellen die Lymphknoten und Mandeln schnell an und die Schleimhäute neigen zu überstarken Absonderungen: Schnupfen mit Halsschmerzen… Grippale Infekte… Diese Menschen, aber auch alle anderen profitieren von ein paar grundlegenden Tipps.

Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe beugen vor gegen Infekte

Essen Sie abwechslungs- und vitaminreich und vor allem den Jahreszeiten entsprechend. Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sind wichtig für ein gesundes Immunsystem. Zum Herbst und Winter bietet unsere heimische Landwirtschaft hervorragende Vitamin C Quellen: Äpfel, Pilze und vor allem alle Kohlsorten. Letztere gelten in der Ernährungslehre auch als wärmende Lebensmittel und machen daher für die Ernährung in der kalten Jahreszeit Sinn.

Vitamin C – meiden Sie Orangen im Winter!

Verzichten sollten Sie jedoch auf alle Südfrüchte, denn diese wirken kühlend auf den Körper – und das schwächt das Immunsystem. Es hat sich bei uns zwar etabliert, Orangen und Mandarinen vor allem im Winter zu essen oder als Saft zu trinken – weil sie doch ach so Vitamin C – reich sind. 100g Mandarinen oder Clementinen enthalten nur 30mg Vitamin C. Kohlrabi jedoch 64mg, Blumenkohl 73mg und Fenchel mit 93mg gar dreimal so viel! Die Knaller unter den einheimischen Gewächsen sind Sanddorn mit 500mg und Hagebutten mit 1.250mg! Statt kühlenden Orangensaft zu trinken mischen Sie also lieber 2 EL Sanddornsaft in ein Glas Wasser, vorbeugend einmal am Tag. Und wenn es Sie doch mal erwischt hat: 3 Gläser täglich.

Gehören Sie jedoch eher zu den Ernährungsmuffeln? Haben Sie entweder keine Zeit, oder keine Lust sich mit gesunder Ernährung auseinander zu setzen? Oder meinen Sie, dass gesund nicht lecker schmeckt? Dann rate ich Ihnen dringend dazu, Ihre Ernährung mit konzentrierten Vitaminen, Mineralstoffen und vor allem sekundären Pflanzenstoffen zu ergänzen. Empfehlen kann ich mit guten Gewissen den Saft von LaVita. Aufgrund eines besonders schonenden Herstellungsverfahrens finden sich hierin nahezu die kompletten Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse und nicht wie in vielen Kapseln und Tabletten nur synthetische Vitamine.

Entgiften Sie Ihr Bindegewebe

Jeden Tag kommen wir mit Giftstoffen in Kontakt, wir atmen sie ein und wir nehmen Sie mit der Nahrung zu uns. Umweltgifte, Abgase, Pestizide auf und in den Lebensmitteln, Konservierungsstoffe in Kosmetikartikeln, und und und… Unsere Körper sind für diese Flut von Fremdstoffen nicht gemacht, unsere Entgiftungsorgane, wie Leber und Niere sind häufig überfordert. Demzufolge lagern wir die Fremdstoffe irgendwo im Zellzwischenraum und dem Bindegewebe ab. Dies führt dazu, dass unsere Zellen nicht mehr ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe erhalten und ihre Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Lassen Sie Ihr Blut im Dunkelfeld analysieren – Ihre Entgiftungskapazität kann so ermittelt werden. Gerne gebe ich Ihnen individuelle Empfehlungen zur Entgiftung Ihres Körpers. Idealerweise sollte ein- bis zweimal im Jahr eine Entgiftungskur gemacht werden. Dies bedeutet nicht zwangsläufig eine Fastenkur, sondern kann auch mit spagyrischen Mitteln und/oder Heilkräutern erfolgen.

Ölziehen – Entgiftung beginnt im Mund

Vermutlich aus dem indischen Ayurveda, aber vielleicht auch aus der Volksmedizin Russlands stammt das sogenannte „Ölziehen“. Hierdurch wird die Mundhöhle entgiftet und von schädlichen Keimen befreit. Öl ist in der Lage, die fettlösliche Erreger und Giftstoffe zu binden.

Ein Esslöffel Sonnenblumenöl oder noch besser Kokosöl in Bioqualität wird vor dem Zähneputzen und Trinken 20 Minuten durch die Zähne und durch den Mund gezogen, gekaut, geschlürft – aber auf gar keinen Fall runter geschluckt, da die gezogenen Keime und Gifte dann ja wieder in den Körper gelangen würden! Kurmäßig 4 Wochen lang sollten Sie dies schon durchhalten, damit ein langanhaltender Effekt einsetzen kann.

Schlafen Sie ausreichend!

Im Schlaf regeneriert der Körper und das Immunsystem wird gestärkt. In Studien wurde bewiesen, dass natürliche Abwehrzellen vermehrt gebildet werden, wenn der Mensch ausreichend erholsamen Schlaf bekommt. Leiden Sie unter Schlafproblemen? Das kann verschiedene Gründe haben, gerne helfe ich Ihnen in dem Falle weiter.

Heiße Fußbäder wirken Wunder

Wenn Sie von draußen kommen und durchgefroren sind, wenn die Füße einfach nicht mehr warm werden wollen oder Sie das Gefühl haben, jetzt zieht eine Erkältung auf – dann gönnen Sie sich ein warmes Fußbad für 10-15 Minuten. Körperwarm und nicht zu heiß sollte es sein. Die Schleimhäute werden besser durchblutet und das Immunsystem somit unterstützt. Der Zusatz eines Basenbades hilft gleichzeitig der Entgiftung, Ein paar Tropfen ätherisches Öl wie Cajeput ins Wasser gegeben unterstützt die Abwehrkräfte. Emulgieren Sie ätherisches Öl vor der Gabe ins warme Wasser, bspw. in ein bisschen Honig.

Was tun wenn es Sie doch erwischt hat?

Trinken Sie bei den ersten Anzeichen einer Erkältung wie Frösteln, Niesen oder Halskratzen, abends vor dem Schlafengehen ein großes Glas kaltes Wasser. Durch diesen kalten Reiz wird ein Nerv des vegetativen Nervensystems stimuliert, der den Magen umspannt. Dies führt zu Erweiterung der Gefäße und erzeugt somit Wärme von Innen.

Ingwer ist großartig!! Er wärmt, er sorgt für eine bessere Durchblutung der Schleimhäute, er ist reich an ätherischen Ölen und keimtötenden Inhaltsstoffen. Kochen Sie mit Ingwer oder überbrühen Sie frisch geschnittene Ingwerknolle mit heißem Wasser, lassen sie dies für 10 Minuten stehen und trinken Sie den Tee noch warm. Überhaupt: Sie sollten viel trinken. Wasser und Kräuter- oder Ingwertees sind wichtig für die Entgiftung und das Ausscheiden von Keimen.

Wirklich etwas fies, aber sehr effektiv: ein Tropfen ätherisches Öl Bergbohnenkraut auf einem Zuckerwürfel langsam gelutscht bei beginnender Erkältung kann helfen, diese zu stoppen.

Bewegung und Ruhephasen schützen vor Infekten

Moderate, aber regelmäßige Bewegung wie 30 Minuten Walken an 5 Tagen in der Woche kann nachweislich das Erkrankungsrisiko mindern, sofern dies über einen längeren Zeitraum und ohne extreme Belastung geschieht. Entspannung und Ruhephasen sind ebenso immens wichtig für das Immunsystem.

Bei der Gelegenheit möchte ich erläutern, warum manche Menschen immer ausgerechnet im Urlaub krank werden. Unser Immunsystem hängt mit dem Stresssystem zusammen – wie überhaupt alles im Körper miteinander in Verbindung steht. Bei Stress schüttet unser Hormonsystem Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin aus, aber auch Cortisol. Besser bekannt ist den Meisten die Vorstufe namens Cortison – denn so werden umgangssprachlich Medikamente mit Cortisolwirkung, sogenannte Glucokortikoide genannt. Diese werden als Salbe verschrieben bei Hauterkrankungen, es befindet sich in Asthmasprays oder es wird in chronisch entzündliche Gelenke gespritzt. Somit wird klar, warum der Körper es bei Stress vermehrt ausschüttet: es dient dazu, dass wenn der Säbelzahntiger vor uns steht und wir entscheiden müssen ob wir kämpfen oder fliehen, dass sich dann der Körper nicht mit dem Heilen von Entzündungen beschäftigen muss und gleichzeitig für eventuelle Verletzungen auf Vorrat ausreichend Abwehr mobilisiert hat. Unsere Vorfahren haben die ausgeschütteten Stresshormone durch körperliche Betätigung abgebaut und der Mensch konnte sich dann erst mal wieder erholen.

Heute stehen viele Menschen aber unter Dauerstrom, das heißt sie schütten dauerhaft Stresshormone aus und bauen sie nicht adäquat ab. Beginnt nun aber der Urlaub, die ruhige Zeit im Jahr, die Freude über Entspannung und die Seele baumeln zu lassen – dann fährt das dauerangespannte Stresssystem plötzlich runter. Gleichzeitig sinkt die Hormonausschüttung. Und somit sinkt die Abwehrbereitschaft des Immunsystems. Und schon liegt man eher mit einem Infekt im Bett als in der Hängematte.

Vitamin D

Vitamin D ist im eigentlichen Sinne kein Vitamin, unser Körper kann es mithilfe von Sonnenlicht selber herstellen. Und hier beginnt nun aber das Problem, denn es nutzen uns nur die kurzen UV-B Wellen. Was ist das Problem? Einiges:

  • Diese befinden sich nur im Sommerhalbjahr in den Sonnenstrahlen.
  • Und dann auch nur um die Mittagszeit.
  • Und was machen die meisten von uns um diese Zeit? Wir sind bei der Arbeit oder in der Schule – aber liegen nicht mit freiem Oberkörper in der Sonne.
  • Ach ja: Sonne – die sollte dafür auch scheinen, denn die UV-B Strahlen gelangen kaum durch die Wolkendecke.

Den allermeisten Menschen in unseren Breiten gelingt es nicht im Sommer einen ausreichenden Vorrat an Vitamin D aufzubauen um gesund und ohne Infekt über den Winter zu kommen. Die meisten Grippe-Wellen schlagen im Februar zu, dann wenn die meisten Menschen ihre spärlichen Reserven an Vitamin D aufgebraucht haben. Unser Immunsystem braucht Vitamin D, sonst werden wir krank. Testen Sie Ihren Vitamin D- Spiegel – entweder bei mir in der Praxis oder bestellen Sie sich Ihr Testset selbst bei medivere. Und nutzen Sie die 5% Rabatt auf Ihre Bestellung – diese erhalten Sie mit dem Gutscheincode: „AP31226“.

Das Ergebnis der Laboruntersuchung bespreche ich gerne mit Ihnen und rechne Ihnen aus, welche Dosis Vitamin D therapeutisch für Sie günstig ist.

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